Wenn die Insolvenz droht – Agieren statt Ignorieren

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Bild : istock – wrist watch – barisonal

Es ist schlicht und einfach nicht zu vermeiden, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Selbstverständlich ist bei weitem nicht jedes Unternehmen vom Thema Insolvenz betroffen, dennoch kann jedem Entscheider nur empfohlen werden, sich mit der ungeliebten Materie zu beschäftigen und ausführlich zu informieren, denn nur so können im Ernstfall die richtigen Entscheidungen rechtzeitig getroffen werden. Grundsätzlich kann praktisch jedes Unternehmen in die Insolvenz geraten, oftmals ist es ein schleichender Prozess, immer wieder kommt es aber auch zu plötzlichen, unerwarteten Ereignissen, die dann zur Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens führen.

Frühzeitig die professionelle Beratung suchen

So wie der Privatmensch rechtzeitig zum Insolvenzberater gehen sollte, ist auch der Geschäftsführer gut beraten, möglichst früh Kontakt zu einer Kanzlei mit umfassender Erfahrung im Insolvenzrecht aufzunehmen. Unternimmt er diesen Schritt nicht, drohen sogar empfindliche Strafen, denn dann kommen Straftatbestände wie die Insolvenzverschleppung in Betracht. Da hier bereits die Fahrlässigkeit strafbar ist, gilt es rasch zu handeln, um Schaden vom Unternehmen und der eigenen Person abzuwenden.

Expertenhilfe öffnet neue Perspektiven

Abgesehen von der rechtlichen Notwendigkeit des schnellen Handelns ist dies auch noch aus einem anderen Grund anzuraten: Oftmals lässt sich der drohende Untergang des Unternehmens nämlich erfolgreich abwenden. Dazu gibt es nicht zuletzt seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) 2012 Gestaltungsfreiräume, die in Zusammenarbeit mit einer versierten Kanzlei geprüft werden können. Auch hier gilt: Je früher der Kontakt hergestellt wird, desto besser, denn die Zeit arbeitet gegen das Unternehmen.

Nach der Kontaktaufnahme gilt es zunächst, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen, um auf dieser Basis mögliche Lösungen zu erarbeiten. Bereits hier spart die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Kanzlei wie Hambruch, Voss & Partner wertvolle Zeit ein, die dann für das weitere Vorgehen zur Verfügung steht. Es ist also mehr als empfehlenswert, bereits Kontakt aufzunehmen, bevor sich der Verdacht finanzieller Schwierigkeiten zum Faktum erhärtet hat. Je früher die Situation aktiv angegangen wird, desto breiter ist der Handlungsspielraum.

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